Tiere u. Pflanzenwelt Karnickelhausen / Silberseen
MEHR KANN MAN NICHT ENTDECKEN

Birke

Birkensaft







Diese Zunderschwämme, zundern ganz schön!


Die fast überall in Europa vorkommende Hängebirke gehört zu den Bäumen die nur geringe Ansprüche an den Nährstoffgehalt des Bodens stellen. In unseren europäischen Mischwäldern ist die Hängebirke leicht an der weiß schimmernden Rinde, den herab gebogenen Zweigen und dem zierlichen Wuchsbild zu erkennen. Nachdem die walzenförmigen, weiblichen Kätzchen gereift sind, fallen die kleinen, geflügelten Nüsschen der Birke ab und werden durch den Wind in neue Gebiete verbreitet.

Das rötlich oder gelblich-weiß gefärbte Holz wird zu Wagnerarbeiten, für Holzschuhe, Möbelfurniere und Dachschindeln verwendet. Aus dem Birkensaft stellt man Haarwasser her, die angenehm frisch duftenden Birkenblätter lassen sich zu einem blutreinigenden Tee aufgießen. Die dünnen, peitschenartigen Birkenzweige verwendet man in Finnland, Dänemark und Schweden in der Sauna. Bei der Herstellung von Reisigbesen benutzt man oftmals die elastischen, dünnen Zeige einer Birke. Bereits früher gewann man durch Destillation Birkenholzteer; dieser wird medizinisch bei Hautparasiten benutzt oder man reibt sich vorbeugend gegen saugende und stechende
Insekten die Haut damit ein. Die Hängebirke ähnelt sehr stark der Moor- oder Haarbirke (Betula pubescens Ehrhart). Die jungen Zweige der Hängebirke  sind kahl und leicht klebrig; die jungen Zweige der Moorbirke sind behaart und nicht hängend. Die Birke ist ein Baum mit einer Wuchshöhe von 20 bis 30 m. Der Stamm einer Birke ist schlank, die junge Rinde goldbraun und glatt. Ältere Rinde nimmt eine weiße Färbung an, die Oberflächenstruktur wird matt seidig. Die unbehaarten Blätter einer Birke sind rautenförmig oder dreieckig, die Blattspitze ist gezähnt.

Quelle: http://www.pflanzenfreunde.com/heilpflanzen/birke.htm





Dieser Zunderschwamm ist ca. 3.Jahre alt ( Mehr über Zunderschwämme und Co auf  "Stammpilze Baumpilze".